Arbeitsrecht 

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Entgeltfortzahlung bei Organspende

Mit Wirkung zum 01.08.2012 ist im Zuge der Reform des Transplantationsgesetzes der neue § 3a Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) in Kraft getreten. Mit der Reform des Transplantationsgesetzes sollen Lebendspender besser abgesichert werden.

Der neue § 3a EFZG beinhaltet, dass der Spender sein Entgelt bis zu sechs Wochen weiter erhält, wenn er infolge einer Spende von Organen oder Geweben, die nach den §§ 8 und 8a des Transplantationsgesetzes erfolgt, arbeitsunfähig und deshalb an der Erbringung seiner Arbeitsleistung verhindert ist.

Arbeitgeber können sich das Entgelt und die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge erstatten lassen. Erstattungspflichtig ist der Träger, der auch die Kosten für die Krankenbehandlung des Empfängers der Organspende übernimmt. Der Arbeitgeber hat gegenüber seinem Mitarbeiter, der ein Organ spendet, einen Auskunftsanspruch. Der Mitarbeiter muss dem Arbeitgeber also unverzüglich alle Angaben mitteilen, die für die Erstattung notwendig sind.

verfasst am 14. Oktober 2012

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